Sherlock bricht sein Schweigen…


Übersetzung des Artikels Sherlock’s Benedict Cumberbatch Breaks His Silence on CBS‘ Elementary: ‚I’d Be Frightened‘ von Michael Ausiello, 29. Juli 2012.

Sherlock Star Benedict Cumberbatch bricht sein Schweigen bezüglich der CBS Sendung Elementary

Als bekannt wurde, dass Elementary – CBS‘ Sherlock Serie – einen weiblichen Watson (Lucy Liu) gegenüber Jonny Lee Millers Holmes bieten würde, regten sich viele Fans des Kult-Detektivs tierisch auf.

Benedict Cumberbatch, der den Detektiv in PBS‘ Emmy-nominierter Serie Sherlock verkörpert, gehörte jedoch nicht dazu. Tatsächlich schwieg er still zu dem kontroversen Geschlechtertausch… zumindest bis jetzt.

© TV Line

„Wenn ich der Produzent wäre, hätte ich Angst die Dynamik dieser Männerfreundschaft zu verlieren,“ gesteht er TVLine, „denn das ist offensichtlich auch in den Büchern die Basis. Jetzt wird es eine sexuelle Spannung zwischen Joan (Watson) und Sherlock geben, welche eine andere Dynamik hat, als die zwischen den beiden Männern. Das ist etwas Neues zu erforschen.“

Und nicht unbedingt etwas Schlechtes zu erforschen. Cumberbatch – der mit Miller befreundet ist und ihm in der National Theatre Produktion Frankenstein auf der Bühne gegenüberstand, glaubt, dass die Welt groß genug für mannigfaltige Interpretationen von Sherlock ist. (Und da ich den ziemlich guten Pilotfilm sah, neige ich dazu ihm zuzustimmen.)
„Ich wünsche ihnen Glück, ganz ehrlich,“ beharrt der Schauspieler. „Ich denke, es wird großartig sein. Es wird eine andere Darstellung dessen sein, weil offenkundig ihre Serie ebenfalls in der heutigen Zeit spielt, also muss es sich von unserer unterscheiden, und ich denke, je mehr Unterschiede desto besser, um ehrlich zu sein.“

„Ich sehe nicht, warum sie nicht mit uns co-existieren können sollten, “ fügt er hinzu, „ich glaube nicht, dass sie uns unser Publikum stehlen werden. Ich denke, Leute, die Holmes‘ Fans sind und finden, dass sie einen guten Job machen, werden sich darüber freuen unsere Serie und ihre Filme sehen zu können. Somit wünsche ich ihnen Glück!“