Steven Moffat über Sherlocks Struktur

Übersetzung des Artikels Steven Moffat on Sherlock’s three-episode structure
von Rob Leane, 20. Juni 2014

In einem neuen Interview erzählte Sherlock Co-Boss Steven Moffat kürzlich dem Guardian, dass er froh über Sherlocks 3-Episoden-Format ist.

Als er während des Lion Festivals in Cannes eine Rede hielt, erklärte er von welch zentraler Bedeutung die kurze, schnipselartige Struktur für das Überleben der Sendung gewesen sei.

Ohne Zweifel ist die liebenswerte Bromance zwischen Martin Freemans Watson und Benedict Cumberbatchs Holmes wesentlicher Bestandteil der Sendung. Aber bei einer länger andauernden Serie, so ist sich Moffat sicher, hätte er seine Stars schon längst verloren. „Wenn wir die übliche TV Serienform gewählt hätten, die aus sechs oder zwölf Folgen besteht, wäre Sherlock ohne jeden Zweifel bereits zu Ende gegangen, denn sie würden sich nicht regelmäßig für eine so lange Zeitspanne verpflichten wollen. Und warum sollten sie auch?“

Der Mann hat nicht ganz Unrecht. Dadurch, dass Cumberbatch und Freeman mittlerweile zu den begehrtesten Talenten im Kinofilm gehören, die regelmäßig neue, große Projekte landen und mit unzähligen weiteren in Verbindung gebracht werden, sähen wir Sherlock wirklich noch, wenn sie doppelt soviel Zeit darin investieren müssten? Vielleicht nicht.